Was wird unter Induktionshärten verstanden?

Unter der sogenannten Induktionserwärmung beziehungsweise dem Induktionshärten versteht man im Allgemeinen die thermische Oberflächenhärtung von Stahl und weiteren Guss Komponenten. Es wird eine matensitische Randschicht erzeugt, die zusätzlich eine hohe Verschleißfestigkeit bietet. Unter anderem wird die Dauerfestigkeit durch den Druck erhöht. Das Kernmaterial bleibt hingegen sehr weich und formbar. Die Induktionshärtung erfordert daher einen Kohlenstoffgehalt von mindestens 0,3 Prozentpunkten.

Welche Merkmale sind wesentlicher Bestandteil bei diesem Prozess?

Durch die hohe Leistungsdichte führt dies zu einer sehr raschen Erwärmung, wobei sich die Hitze auf die bestimmten Bereiche manifestiert. Durch eine stetige Kontrolle der beheizten Tiefe sowie der beanspruchten Zeit, Kraft und Temperatur wird der Prozess vervollständigt. Der absolute Härtegrad stellt sich ein.

Welche Technologie wird beim Induktionsverfahren angewendet?

Das zu härtende Werkstück wird in eine Spule eingesetzt, welches durch ein magnetisches Feld verbunden ist. Anschließend wird mit Hilfe von Strom, Wärme erzeugt. An der Oberfläche ist die Intensität der Hitze am höchsten. 90 Prozent des eingeführten Stroms bleibt an der Oberflächentiefe haften. Je weiter man in das Werkstück vordringt, desto geringer wird die Stärke der Stromfrequenz. Zudem spielen der elektrische Widerstand sowie die typischen Attribute des Materials eine wesentliche Rolle bei der Induktionshärtung. Welche Frequenz für das jeweilige Werkstück benötigt wird, hängt von diesen wichtigen Faktoren ab.

Welche Stärke soll beim Induktionshärten verwendet werden?

In der Regel wird bei sehr kleinen Bauteilen eine Frequenzleistung von etwa 3KW bis 100 KW benötigt. Im Gegensatz zu sehr großen Bauteilen sollte die Leistung bis auf 500kW erhöht werden, sodass der Verhärtungseffekt eintreten kann.

Warum wird Induktionshärtung angewendet?

Zum einen wird die Induktionshärtung durch ihre niedrigen Kosten angewendet. Vor allem an den Produktionskosten sowie an Arbeitskräften kann deutlich gespart werden. Im Energie-Kosten-Vergleich wird die die Induktionshärtung als wesentlicher Arbeitsschritt bereits bevorzugt.  Ein weiterer Faktor, der für die Induktionshärtung spricht, ist die einfach zu kontrollierenden Arbeitsschritte, die zudem keine schädlichen Einflüsse auf die Umwelt nehmen. Zudem kann die Produktion deutlich erhöht werden. Die Umwelt wird aufgrund der sauberen Arbeitsprozesse deutlich geschont. Das Kontaminationsrisiko wird somit deutlich eingeschränkt. Moderne Firmen greifen mehr und mehr auf die Induktionshärtung zurück, wie diese angeboten wird bei megatherm. Die positiven Eigenschaften überzeugen in allen Bereichen.

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